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Was ist Coaching?

Der Begriff „Coach“ stammt aus dem Englischen und bedeutet dort Kutsche. Er beschreibt also ein Instrument, das es Menschen ermöglicht, von einem Ort zum anderen zu gelangen. Coaching kann vor diesem Hintergrund als Entwicklungsinstrument bezeichnet werden. Coaching ist die lösungs- und zielorientierte Begleitung von Menschen zur Förderung der Selbstreflexion sowie der selbstgesteuerten Verbesserung der Wahrnehmung, des Erlebens und des Verhaltens. Der Coach begleitet den Klienten bei der Realisierung eines Anliegens oder der Lösung eines Problems. Ziel des Coachings im beruflichen Kontext ist vor allem die Verbesserung der Lern- und Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung der Ressourcen des Klienten. Eine enge Definition von Coaching versteht darunter ausschließlich das Coaching von Führungskräften. Doch jeder Mensch ist es wert, erfolgreich zu sein. Über den beruflichen Bereich hinaus wird Coaching auch bei privaten Problemen und Konflikten angewandt. Es befasst sich aber ausdrücklich nicht mit der Behandlung psychischer Störungen und grenzt sich dadurch von der Psychotherapie ab.  

Im Coaching kommen verschiedene Interventionstechniken zum Einsatz, viele sind der Psychotherapie entlehnt, z.B. der Verhaltenstherapie, der Transaktionsanalyse, der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie, der provokativen Therapie und der Neurolinguistischen Programmierung. In der Praxis werden oft Mischformen verwendet. Eine klare methodische Eingrenzung gibt es nicht. Allen Ansätzen gemein ist die Ausrichtung auf Zielorientierung, Ressourcenaktivierung sowie die Erweiterung der Wahrnehmung und der Handlungsoptionen des Klienten. Der Coach gibt gezieltes Feedback, vermeidet aber direktive Interventionen wie sie beim Consulting und anderen Beratungsformen üblich sind. Vertraulichkeit von Seiten des Coaches sowie Freiwilligkeit und Selbstverantwortung des Klienten werden als Voraussetzungen für einen erfolgreichen Coachingprozess gesehen.

Die Qualität einer Coachingmaßnahme kann anhand der drei Qualitätsdimensionen Struktur-, Prozess-, und Ergebnisqualität festgestellt werden. Die Strukturqualität umfasst Merkmale wie Qualifikation und Erfahrungen des Coaches, Qualität und Ausmaß der Arbeitsmittel und einsetzbaren Instrumente und Methoden, die Existenz organisatorischer Regelungen und Umfang des Coachingangebotes. Prozessqualität wird gemessen an der Qualität der Leistungserbringung hinsichtlich Art, Umfang, prozessualer und zeitlicher Abfolge des Coachings. Berücksichtigt werden dabei auch Aspekte wie Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Transparenz, interne Kommunikation und externe Vernetzung. Die Ergebnisqualität misst die mit dem Coaching erzielten Ergebnisse als die am Coachingnehmer oder seinem Verhalten bewirkten Veränderungen. Sie bestimmt somit die Wirksamkeit und den Erfolg der Leistung, sowie ihre Wirtschaftlichkeit im Sinne eines Kosten-Nutzen-Verhältnisses.

Optimierte Eignungsdiagnostik - Unangenehme Realität

Unserer Statistik nach wird die Anzahl kompetenter und charakterlich geeigneter Bewerber immer geringer. Dafür steigt die Zahl von Negativ-Bewerbern deutlich an. Dies liegt auf der einen Seite am Arbeitsmarkt, auf der anderen Seite aber auch an unserer optimierten "unsichtbaren" Eignungsdiagnostik, die Bewerber selbst nicht wahrnehmen. Nach unserer Statistik lag die Quote der empfehlenswerten Bewerber bei lediglich 2,39 %.

So wurden z.B. ganze 40,32% der Bewerber unter der Kategorie der "Schläfer" (nur sehr gering motiviert, träge und extrem unzuverlässig) verbucht, während allein 26% (520 Personen) sich in die Kategorie "Stark negativ / aggressiv / gefährlich" geoutet haben.

Ein deutliches Warnsignal für die klassische Eignungsdiagnostik, bei der die Statistik sicher anders ausgefallen wäre.
(die image berater 12/2009)

Die psychologische und soziologische Basis der Imageberatung

Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Verhalten und Erleben von Menschen. Ein Image entsteht durch Verhalten und dessen Erleben bei anderen. Was Sie selbst oder andere innerlich erleben, was und wie man über Sie, Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt denkt, hängt ausschließlich von Ihrem Verhalten und dessen Wahrnehmung ab, auf dem das gesamte Handeln des Gegenübers basiert. Ein Image entsteht vor allem affektiv auf der Gefühlsebene und reflektiert positive und auch negative Assoziationen. Auf Basis dieser Assoziationen werden Sie, Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Dienste beurteilt. Die Soziologie beschäftigt sich mit Menschen innerhalb von Gruppen, innerhalb der Gesellschaft: Unser Handeln und unser Erfolg ist stets abhängig von anderen. Um von anderen entsprechend wahrgenommen, angenommen und anerkannt zu werden, muss sich das Individuum entsprechend präsentieren (Exploration, Identitätsdarstellung, Selbstinszenierung).

Image: Verhalten

Ein Image ist sowohl das Bild, das wir bei anderen hinterlassen, als auch das Bild, welches uns vorauseilt. Dieses Bild hängt von unserem Verhalten nach außen ab. Verhalten ist alles, was Sie und andere, die in Ihrem Namen handeln, tun. Ob persönlich, telefonisch oder schriftlich. Ob durch Aussehen, Sprache, Körpersprache oder Menschen und Dinge, mit denen Sie sich umgeben. Nur konkretes Verhalten nach außen (sprachlich und körpersprachlich, bildlich und schriftlich, telefonisch und persönlich) durch die handelnden Personen selbst oder andere (z.B. Mitarbeiter, Medien etc.) kann wahrgenommen werden. Aber auch die Umstände, die Umgebung, das Umfeld dieses Verhaltens. Verhalten kann sowohl im Tun, als auch im Unterlassen liegen. Dieses Verhalten, ob bewusst oder unbewusst, entscheidet über die jeweilige Wahrnehmung.

Image: Wahrnehmung

Wahrnehmung ist die Aufnahme von "Reizen" und deren Verarbeitung im Gehirn. Reize aus dem Wahrnehmungsfeld unserer Umwelt werden mit Hilfe unserer Sinne  aufgenommen und im Gehirn verarbeitet. Mit Hilfe unserer Vorstellungskraft (Phantasie) machen wir uns ein Bild, welches sich oft in Bruchteilen von Sekunden zur eigenen Realität manifestiert. Durch Kombination vergangener Vorstellungen und Erfahrungen aus den "Schubladen" unseres "persönlichen Archivs" sowie vieler anderer Faktoren (Einstellungen, Wertvorstellungen, Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse etc.) bekommt dieses Bild ebenfalls neue Inhalte. Das Image einer Person oder einer Sache hat nichts mit der Person oder Sache, so wie sie wirklich ist, zu tun, sondern damit, wie eben diese Person oder Sache von anderen wahrgenommen wird.

Feedbacks: Befangenheit des eigenen Umfeldes

Aufgrund ihrer Subjektivität, ihren Motiven und ihrer Vorprägung sind Feedbacks aus dem unmittelbaren Umfeld nicht relevant. Diese sind weder objektiv noch zielgruppenspezifisch, noch ausreichend ehrlich. Unsere Beratung basiert daher auf einer Schwachstellenanalyse, die auf Wunsch auf einer allgemeinen oder zielgruppenspezifischen Befragung beruht. Die so erhaltenen gnadenlosen Feedbacks zeigen zum einen verborgene Schwächen aber auch Stärken auf.
Auf dieser realistischen Basis können wir dann entsprechend weiter arbeiten. Ob und inwieweit es gelingt, das beabsichtigte Image zu erreichen, kann empirisch durch spezifische Messmethoden festgestellt werden (Imageanalyse).

Beeinflussung - Manipulation - Propaganda

Wer sich mit Manipulation auseinandersetzt, sollte sich auch mit Beeinflussungstechniken vertraut machen. Wie werden Mitmenschen, Zuhörer und wir selber beeinflusst, überzeugt oder manipuliert? Ob wir es wahr haben wollen oder nicht: Es gibt keine Immunität gegen Beeinflussung. Aber: je mehr wir über Beeinflussungstechniken wissen, umso mehr können wir ihr widerstehen.
http://www.rhetorik.ch/Beeinflussen/Beeinflussen.html

Unfreundliches Personal schreckt Käufer ebenso ab wie aufdringliches

Unfreundliches Personal schreckt Kunden fast ebenso ab wie aufdringliches. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "TextilWirtschaft". 92 Prozent der 7600 Befragten gaben an, es störe sie beim Modekauf, wenn Mitarbeiter unfreundlich seien. Aber auch aufdringliche Bedienung hält 90 Prozent vom Kleiderkauf ab. Ebenso vergraulen lassen sich Kunden nach der Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK mit langen Wartezeiten vor Umkleidekabinen (86 Prozent). Ältere Kunden zeigten sich empfindlicher als junge: 94 Prozent der über 50-Jährigen stören sich an unfreundlichem Personal. Bei unter 30-Jährigen sind es 84 Prozent.
(Frankfurt/Main (dpa)

Autos und Image

Sie glauben nicht, dass Autofahren und Image viel miteinander zu tun haben? Dann liegen Sie falsch. Autofahren ist fast immer image-relevantes Verhalten. Wer sein Auto nach der Simpelformel: Hauptsache, er fährt! Wählt, muss es sich leisten können, nichts auf die Einschätzung seiner Mitmenschen zu geben. Denn diese ordnen jedem Fahrzeug - und dessen Besitzer - ein Image zu. Dieses Image kann positive und negative Meinungen und Stereotypen in sich tragen. Ein Auto kann für Erfolg, Reichtum und Prominenz stehen, seinen Besitzer aber auch als Angeber oder Windhund kennzeichnen, wenn er die falsche Marke und den falschen Typ wählt. Autos wecken Emotionen, freundliche wie ablehnende. Die Sympathie zwischen den "Markengefährten" und der Hass auf den Fahrer des Protzmobils bilden die Pole auf der breit gefächerten Skala. Wenn eine neue Marke auf dem Markt erscheint, muss sie einen Platz in den Herzen und Köpfen der Menschen besetzen, damit Fahrzeuge in ausreichender Zahl zu verkaufen sind. Ein Markenimage entwickelt sich über Jahre oder Jahrzehnte -oder in ein paar Monaten oder gar Wochen, wenn eine massive Werbekampagne es verändert.
(Gero Nordstetter, Auto-Imageberater)

Im Dienste von Gesellschaft und Wissenschaft

Seit vielen Jahren stellen -die image berater- ihre Erkenntnisse und ihr Fachwissen auch den Arbeitsagenturen und Arbeitsgemeinschaften zur Verfügung und nehmen entsprechende Lehraufträge wahr. Seit Januar 2005 bieten -die image berater- interessante Praktika für Studenten der Fachgebiete Psychologie und Soziologie an
http://www.ba-sozialwissenschaften.uni-duesseldorf.de/praktikumsbuero/angebot.php?id=351 .

Versteckte Botschaften bei Arbeitszeugnissen

Arbeitszeugnisse enthalten mehr Information als ein erster Blick zeigt. Den Code zu entschlüsseln ist dank Literatur und Internet möglich. Die Sache wird dadurch verkompliziert, dass - wie Vergleiche zeigen - Codes nicht uniform sind und nicht alle Personalchefs die gleichen Formulierungen benützen. Das "Zwischen die Zeilen-Lesen" kann auch zu Fehlinterpretationen führen.
http://www.rhetorik.ch/Zeugnis/Zeugnis.html