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Imageberatung – ein missverstandener
Begriff
Der Begriff der Imageberatung wird in Deutschland leider oft
missverstanden und von einigenlediglich mit Farb- und Stilberatung
assoziiert. Dies ist jedoch eine grobe Fehlannahme, denn ein Image
basiert auf der kompletten Außenwirkung durch (konkret-bewusstes
oder unbewusstes) Verhalten nach außen. Dieses Verhalten erfolgt
sprachlich (verbal, paraverbal und nonverbal / körpersprachlich,
schriftlich, telefonisch, digital oder persönlich, unmittelbar
durch einen selbst oder durch andere Personen, z.B. seine Mitarbeiter,
durch Medien, die Presse, durch einen zufälligen oder geplanten
Umstand. Verhalten kann sowohl im Tun, als auch im Unterlassen liegen.
Im Rahmen unserer ganzheitlichen Arbeitsweise beschäftigen
wir uns mit allen diesen Bereichen, die letztendlich für Ihr
Image – und damit Ihren Erfolg entscheidend sind.
Die psychologishe Basis
Die Wissenschaft der Psychologie beschäftigt sich mit dem Verhalten
und Erleben von Menschen. Was Sie selbst oder andere innerlich erleben,
was und wie man über Sie denkt, hängt ausschließlich
von der Wahrnehmung ab. Diese basiert auf Ihrem Image, dem Bild,
welches man von sich bewusst vermittelt oder unbewusst bei anderen
hinterlässt, und auf dem die gesamte Wahrnehmung und damit auch
das aktuelle oder spätere Handeln des Gegenübers basiert.
Das Image einer Person istnicht das Abbild der Person, so wie sie
wirklich ist, sondern so, wie sie von den anderen wahrgenommen wird.
Ihr Erscheinungsbild ergibt sich durch die Art, wie Sie sich geben
bzw. von anderen gesehen werden. Eine Imageberatung hilft Ihnen,
die Signale, die Sie oder Ihr Unternehmen vermitteln, zu erkennen,
zu steuern und nötigenfalls zu korrigieren.
Beratung auf Basis einer Analyse
Um etwas verbessern zu können,
müssen wir zuerst schauen, wo wir wirklich stehen bzw. wie wir
von außen gesehen werden. Dazu ist es für Sie unumgänglich,
die eigene Wahrnehmung zu objektivieren, d.h. ein realistisches Bild
von sich, seinem Betrieb und seinen Mitarbeitern zu erhalten. Aufgrund
ihrer Subjektivität, ihren Motiven und ihrer Vorprägung
sind Feedbacks aus dem unmittelbaren bzw. näherem Umfeld nicht
relevant, da weder objektiv noch in aller Härte ehrlich. Unsere
Beratung basiert daher auf einer Schwachstellenanalyse, die zumeistauf
einer allgemeinen oder zielgruppenspezifischen Befragung beruht.
Die so erhaltenen gnadenlosen Feedbacks zeigen zum einen bislang
erschreckende Schwächen aber auch unbekannte Stärken auf.
Auf dieser realistischen Basis können wir dann arbeiten, indem
wirFehlerquellen ermitteln, die konkreten Ursachen eventueller Schwächen
rekonstruieren und Fehler durch zukünftig anderes Verhalten
ebenso beheben, wie wir Stärken herausstellen können.
Alles für Ihren Erfolg
Seine Ziele durchsetzen, andere überzeugen, sich in einer feindseligen
Umwelt behaupten und nicht ausnützen lassen – das bedarf
der Kenntnis der Wahrnehmungsfehler und der Beherrschung der Spielregeln
des zielstrebigen Umgangs mit den Mitmenschen, mit denen jeder Erfolg
und damit ein wesentlicher Teil des persönlichen Glücks
verbunden ist. Wer dieses Spiel und seine Regeln zu kontrollieren
und zu beherrschen vermag, kann seine Fähigkeiten, Ideen und
Ziele besser verwirklichen.
Zusatzinfos
Image - ein Wort spricht für sich?
Ihnen ist bekannt, wie
wichtig das Image eines Unternehmens und seiner Produkte bzw. Dienstleistungen
ist - ebenso wie Ihr eigenes Image gegenüber Geschäftspartnern,
Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit. Sonst wüssten
Sie nicht, welche unterschiedlichen Assoziationenallein folgende
Wörter oder Namen bereits von sich aus bei Ihnen hervorrufen:„Google“ und "Ebay", "Porsche" und "Mercedes", „Brad
Pit und „Jonny Depp“, "Persil", "Maggi" und "Jacobs" oder "Golf".
Selbst Zahlen sagen Ihnen etwas, z.B. "911", oder vielleicht "4711" oder
die "13", und auch wenn wir von "400 €" sprechen,
wissen Sie sofort, was gemeint ist.
Wahrnehmung und Image
Wahrnehmung ist die Aufnahme von Reizen und deren Verarbeitung
im Gehirn.
Reize aus dem Wahrnehmungsfeld unserer Umwelt werden mit Hilfe
unserer Sinne / Sinnesorgane
aufgenommen und im Gehirn verarbeitet. Hier entsteht mit Hilfe
unserer Vorstellungskraft (Phantasie)
eine Vorstellung, welche sich oft in Bruchteilen von Sekunden zur
eigenen Realität manifestiert.
Die Wahrnehmung von Menschen wird jedoch durch persönliche
Einstellungen, Wertvorstellungen,
Erwartungen, Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle und Sinnestäuschungen
stark beeinflusst –
und durch Interpretationen und psychische Situationen verzerrt.
Daher produzieren Menschen
immer ein sehr subjektives, eingeschränktes oder völlig
anderes, ja gar falsches Bild. Durch
Kombination vergangener Vorstellungen und Erfahrungen aus den "Schubladen" unseres "persönlichen Archivs" bekommt das, was tatsächlich
wahrnehmbar ist - völlig neue Inhalte.
Selbstbild und Fremdbild
Wahrnehmung richtet sich auch auf unsere eigene Person. Wir meinen,
uns recht gut zu kennen,
haben ein ganz bestimmtes Bild von uns selbst und halten zumeist
eine ganze Menge davon.
Unser Bild von uns selbst (Selbstbild) haben wir im Laufe unseres
Lebens weitgehend aus dem
Verhalten anderer Personen uns gegenüber erschlossen. Ebenfalls
machen wir uns ein Bild
von anderen (Fremdbild) und stellen Vermutungen darüber an,
wie andere uns wohl sehen,
bzw. was andere über uns denken mögen (Metabild). Sowohl
unser Selbst- und Fremdbild,
als auch das Metabild sind jedoch weit entfernt von jeder Objektivität.
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